Strukturelle Osteopathie - Sanfte Chiropraktik nach Dr. Ackermann        

Die Methode der „strukturellen Osteopathie und sanften Chiropraktik nach Dr. Ackermann“ wurde von Dr. Ackermann in Stockholm, Schweden, entwickelt.

 

Die strukturelle Osteopathie und sanfte Chiropraktik nach Dr. Ackermann stellt einen eigenen Diagnose und Therapieansatz dar. Um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu erreichen muss die gesamte Wirbelsäule von unten bis oben kontrolliert und behandelt werden (holistisches Behandlungsprinzip). Die Manipulationsbehandlung der Wirbelsäule zeigt meist gute Erfolge, die zwischen vollständiger Rehabilitation und bedeutender Linderung der Symptome variieren können. Die Behandlungserfolge sind vom Alter des Patienten, vom individuellen Beschwerdebild und von der Dauer der Probleme abhängig.

 

Die „Strukturelle Osteopathie und sanfte Chiropraktik“ nach Dr. Ackermann kombiniert strukturelle Osteopathie mit sanfter Chiropraktik und ist international anerkannt. Sie unterscheidet sich deutlich von anderen, häufig in Verruf geratenen chiropraktiktischen Methoden. In jahrelanger Forschungsarbeit fand Dr. Ackermann heraus, dass bei Patienten mit Rückenbeschwerden in 80% der Fälle erworbene Skelettverschiebungen, häufig Fehlstellungen von Wirbelkörpern, vorliegen. Er stellte bei Untersuchung von Schulkindern fest, dass etwa 60% der Kinder eine ungleiche Beinlänge hatten. Die Fehlstellung, schon in den Kinderjahren erworben, bleibt unerkannt, beeinflusst das Gelenkspiel und ergibt reflektorische Muskelspannungen.

 

Das Ackermann College wurde im Jahr 1974 von Dr. W.P. Ackermann, DC, DN, HP, in Stockholm gegründet. Das Dr. Ackermann-Konzept der "Strukturellen Osteopathie und Sanfte Chiropraktik" hat sich in fast 40-jähriger Lehrerfahrung und Anwendung an tausenden von Patienten bewährt.

Dr. Ackermann war persönlicher Therapeut der schwedischen Königin. Aus diesem Grund trägt das Ackermann College die schwedische Flagge und Krone im Wappen. Heute wird das Ackermann College von seinem Sohn, PD Dr. med. Paul W. Ackermann, Schmerzforscher, geführt. Es ist als renommiertes Ausbildungszentrum für Ärzte und Heilpraktiker weltweit bekannt.

 

Funktioneller Beckenschiefstand / funktionelleBeinlängendifferenz

 

Durch die Schiefstellung des Beckens, die funktionell mit einer Beinlängendifferenz einhergeht, wird oftmals fälschlicherweise eine "Beinverkürzung"diagnostiziert.

 

Die breite Palette an Symptomen reicht von chronischen Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden, über Kopfschmerzen, bis hin zum Gelenkverschleiß und Bandscheibenbeschwerden. Oft wird das Vorhandensein eines funktionellen Beckenschiefstandes erst Jahrzehnte nach seiner Entstehung, bei vielen der Betroffenen aber leider nie festgestellt.

 

Beim Laufen, registriert das Gehirn die Schrägstellung des Beckens und somit des Oberkörpers durch den Beckenschiefstand. Durch eine Verkrümmung der Wirbelsäule wird dies dann ausgeglichen, um den Kopf senkrecht zu stellen. In deren Folge sind dann häufig schon früh Rückenschmerzen durch Muskelverspannungen, später dann Bandscheibenbeschwerden und Gelenkverschleiß festzustellen. Zu dem werden die Hüft- und Kniegelenke falsch belastet.

 

Die oft verordneten Schuherhöhungen oder Einlagen zum Höhenausgleich, bringen in den meisten Fällen nicht den gewünschten Erfolg, da fast immer ein funktioneller Beckenschiefstand vorliegt, aber nicht eine tatsächliche Beinverkürzung. Das Problem ist somit immer noch das Selbe.

 (Quelle: Ackermann College) 

 

Erklärungen zur Chiropraktik und Osteopathie 

 

Chiropraktik

 

Chiro- (gr. =cheiros) bedeutet „Hand“ und -praktik (gr. praktos) „getan“. Dr. Palmer, der Erfinder der Chiropraktik, fügte die zwei Begriffe zusammen.

 

Chiropraktik bedeutet „von Hand getan“. Bereits im alten Ägypten praktizierte man Formen von Rückenmanipulationen, aber Begründer der Rückenkorrekturen moderner Zeit war D.D. Palmer.

 

Die Chiropraktik kann bei einer Reihe schmerzhafter Blockaden im Rückenbereich und anderen Gelenken helfen, sie wirkt hauptsächlich durch Manipulation und Mobilisation der meist blockierten Gelenke.

 

Osteopathie

 

Osteo- (altgr. Ostéon) bedeutet „Knochen“ und -pathie (altgr. Páthos) „Leiden“. Bei der Osteopathie handelt es sich um verschiedene, die Krankheit verursachende, Diagnose- und Behandlungskonzepte.

 

Der Begriff Osteopathie wird uneinheitlich definiert. In den USA, steht der Begriff Osteopathie (osteopathy) für ein Diagnose- und Therapiekonzept, das auf den US-Amerikaner Andrew Taylor Still zurückgeht, der Begründer der Osteopathie war. Der Diagnose- und Behandlungsansatz ist historisch begründet und philosophisch geprägt.

 

Anders als inden USA orientiert sich die Osteopathie in Deutschland teilweise an den Ergebnissen naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung in den Bereichen Anatomie und Neurophysiologie. Der Begriff Osteopathie beinhaltet verschiedene Formen von Diagnose- und Therapieverfahren reversibler Funktionsstörungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates.

 

Entwicklung der Chiropraktik und Osteopathie

 

Die Chiropraktik und die Osteopathie haben sich fast gleichzeitig entwickelt. Ob Chiropraktik, Osteopathie oder manuelle Therapie, vereinfachend ausgedrückt, handeltes sich um das Gleiche, nämlich das Therapieren mit den Händen.

 

Der wesentliche Unterschied bestand lange Zeit darin, dass die Chiropraktik sich mit der direkten Mobilisation und Manipulation von Gelenken befasste und die Osteopathie mit der indirekten Mobilisation der Gelenke über die Muskeln und Bänder.

 

Die Techniken beider Verfahren haben sich zwischenzeitlich differenziert, so dass bei der Chiropraktik auch Weichteiltechniken zu finden sind und in der Osteopathie Impulstechniken („Einrenken“).

 

Während die Chiropraktik eine Therapie für den Bewegungsapparat geblieben ist, hat sich die Osteopathie im Laufe der Zeit weiter entwickelt und teilt sich in drei große Bereiche. Die Strukturelle (Parietale Osteopathie) Osteopathie befasst sich mit dem Bewegungsapparat und ist der Chiropraktik sehr ähnlich. Die Viszerale Osteopathie befasst sich mit den inneren Organen und die Craniosacrale Osteopathie mit dem Schädel und der Wirbelsäule.