Therapie - Leistung

Diagnostische Verfahren

 

  • Eingehende körperliche Untersuchung
  • EKG
  • Doppler-Druckmessung
  • Labordiagnostik aus Blut, Urin, Stuhl etc. über Fachlabore

 

Therapie

 

  • Allergiebehandlung (Mikrobiologische Therapie)
  • Baunscheidtverfahren (sog. "westliche Akupunktur")
  • Blutegel-Therapie (z. B. bei Kniegelenkarthrose)
  • Eigenblut-Therapie
  • Faltenunterspritzung (Hyaluronsäure)
  • Infusions-Therapie (z. B. Aufbaukuren, Entsäuerungs-Therapie, Vitamin-C-Hochdosis-Infusions-Therapie)
  • Injektionen
  • Intrakutane-Reiztherapie (Quaddel-Therapie)
  • Misteltherapie
  • Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)
  • Raucherentwöhnung
  • Strukturelle Osteopathie und sanfte Chiropraktik nach Dr. Ackermann
  • Massage
  • Schröpfen

Erklärungen zu Therapie / Leistung

 

EKG

 

EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das es ermöglicht, den elektrischen Erregungsablauf am Herzen darzustellen.

 

Doppler-Druckmessung

 

Bei der peripheren Dopplerdruckmessung (auch Doppler-Sonographie) handelt es sich um eine einfache und schnell anzuwendende, schmerzlose Untersuchung zum Erfassen von Durchblutungsstörungen vorwiegend an den Beinen. Mit einer Dopplersonde, die mit Ultraschall arbeitet, wird der Puls an typischen Stellen hörbar gemacht.

 

Durch Blutdruckmessung und Dopplersonographie wird der sog. Knöchel-Arm-Index (auch Doppler-Index, oder ankle-brachial-index = ABI) ermittelt. Die Ermittlung desKnöchel-Arm-Indexes erfolgt zur Risiko-Abschätzung der „Gefäßverkalkung“, des gesamten Herz-Kreislaufsystems und bei Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit.

 

ZahlreicheStudien zeigen einen Zusammenhang zwischen der sog. peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK, auch Schaufensterkrankheit genannt) und einem deutlich erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Trotzdem ist die PAVK bisher unterdiagnostiziert, weil nur ein Drittel der betroffenen Patienten identifiziert wird. Die Krankheit wird auch nicht ausreichend therapiert. Mit der Bestimmung des Knöchel-Arm-Index kann die PAVK als aussagekräftiger Beweis für die generalisierte Arteriosklerose (den ganzen Körper betreffende Gefäßverkalkung) zuverlässig und einfach diagnostiziert werden, auch wenn es noch zu keinen Beschwerden gekommen ist.

 

Durchführung:

 

Dazu wird nacheinander eine Blutdruckmanschette weit unten an beiden Unterschenkeln und an beiden Oberarmen angelegt und auf einen Druck aufgepumpt, der über dem oberen Blutdruckwert liegen muss. Mit der Dopplersonde wird über einer bestimmten Arterie, unterhalb der Blutdruckmanschette, beim Reduzieren des Drucks bestimmt, ab wann wieder Blut fließt. Dies ist Schmerzlos und fühlt sich wie eine herkömmliche Blutdruckmessung an.

 

Der Knöchel-Arm-Index ist der Quotient aus den am Unterschenkel und am Oberarm gemessenen Werten. Ein Quotient von 0,9 bis 1,2 gilt als normal. Je kleiner der Quotient wird, desto größer ist das Ausmaß der Durchblutungsstörung.

 

Allergiebehandlung (Mikrobiologische Therapie)

 

„Allergien, warum eine gesunde Darmflora so wichtig ist“

 

Ist von Bakterien die Rede, denkt man zunächst an Krankheitserreger. Bakterien als Krankheitsverursacher sind uns beispielsweise bei der Mandelentzündung, der Bronchitis und anderen Infektionserkrankungen weitgehend bekannt. Weitgehend unbekannt sind die nutzbringenden Eigenschaften zahlreicher anderer Bakterien. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte hat sich zwischen dem Menschen und den Bakterien ein wichtiges Miteinander entwickelt. Allein der Darm wird durch etwa 100 Billionen Bakterien besiedelt. Dies übertrifft die Anzahl der körpereigenen Zellen um mehr als das Doppelte! Viele dieser Bakterien übernehmen wichtige Aufgaben, ohne deren Funktion der Mensch nicht lebensfähig wäre. Nur eine intakte Darmflora ist in der Lage, die mit der Nahrung aufgenommenen, gefährlichen Bakterien abzuwehren, damit sie sich nicht an der Darmwand anheften  und hier ihre krankmachenden Eigenschaften entfalten können. 

 

Ein Großteil der zur   Normalflora gehörenden Bakterien spielt eine sehr wichtige Rolle für ein gut funktionierendes Immunsystem. Kommt es innerhalb dieses sensiblen Systems zu einem Ungleichgewicht, z.B. durch Antibiotika, Abführmittel oder Cortison, können Allergien, immer wiederkehrende Infekte, Pilzerkrankungen oder Darmbeschwerden die Folge sein. Mit der sog. Mikrobiologischen Therapie, lässt sich „das Übel an der Wurzel“ packen und das Floragleichgewicht wiederherstellen.

 

Die Mikrobiologische Therapie findet Anwendung bei akuten und chronischen Infekten (Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mandeln, Bronchien, Nasenschleimhaut, des Mittelohrs und Darms, außerdem Pilzerkrankungen). Auch Allergien, die eine überschießende Immunreaktion darstellen, sind der Mikrobiologischen Therapie gut zugänglich. Überschießende Immunreaktionen können z. B. an der Entstehung von Neurodermitis und Asthma bronchiale beteiligt sein. Die Mikrobiologische Therapie beeinflusst die Darmschleimhaut und ihre zur  Immunabwehr gehörenden Komponenten derart, dass sie ihre Aufgaben wieder besser ausüben können. Hierzu werden lebende und abgetötete Bakterien, die keine krankheitserregenden Eigenschaften besitzen eingesetzt. Durch diese mikrobiellen Medikamente kommt es im Körper über die Aktivierung verschiedener Abwehreinrichtungen, zu einer Normalisierung der natürlichen Abwehrkräfte. Die Mikrobiologische Therapie ist als Langzeittherapie zu verstehen, so dass  Durchhaltevermögen, Disziplin, aktive Mitarbeit und Geduld gefragt sind, sie bietet aber dafür gute Erfolgsaussichten, selbst in Fällen jahrzehntelang bestehender schwerer chronischer Erkrankungen. Im Allgemeinen ist die Therapie sehr gutverträglich, so dass sie sich auch gut für Kinder eignet.

 

In schwerwiegenderen Fällen wird die Mikrobiologische Therapie durch sog. Autovaccine (sprich: Autowakzine) ergänzt. Es handelt sich ebenfalls um Heilmittel aus Bakterien. Allerdings und das ist Einzigartig, diese Bakterien stammen aus dem Körper des jeweiligen Patienten, sie werden also individuell für den Patienten hergestellt. Autovaccine bedeutet Eigenimpfstoff, diese werden aus der patienteneigenen Stuhlprobe hergestellt. Sie wirken nicht als Schutzimpfung, sondern als Heilimpfung. Autovaccinen gibt es in bestimmten Darreichungsformen, so z. B. zur Injektion. Für Kinder eignen sich Tropfen zum Einnehmen. Die durchschnittliche Anwendungsdauer von Autovaccinen liegt bei vier bis sechs Monaten und ist letztlich abhängig von der Schwere und Dauer der Erkrankung.

 

Baunscheidtverfahren

 

In Bearbeitung. 

 

Blutegeltherapie

 

Hirudo verbana
Bildquelle: bbez (Biebertaler Blutegelzucht)

Blutegel sind wieder zu einem Bestandteil der medizinischen Versorgung geworden. Seit dem Menschen einander heilen, spielen Blutegel (Hirudo medicinalis) eine fast immer bedeutende Rolle. Es ist sogar anzunehmen, daß auch Tiere von den heilenden Wirkungen der Egel profitieren. Das Wort "Egel" stammt übrigens von dem griechischen Wort echis = kleine Schlange. Manche vermuten sogar, daß die Schlange des Äskulapstabes einen Egel darstellt. Er ist jedenfalls schon lange für seine Heilkräfte berühmt. Die rekonstruktive Chirurgie hat die sensiblen Blutsauger in den 80er Jahren wieder entdeckt, als das abgerissene Ohr eines kleinen Jungen nur durch ihre Hilfe wieder anwachsen konnte. Seitdem erleben sie eine Renaissance in der Heilkunst. Die moderne Biochemie hat so viele Wirksubstanzen und deren Wirkmechanismen im Blutegelspeichel aufgeklärt, daß die Vermutung, die Heilwirkung der Blutegel sei mittelalterlicher Aberglaube selbst ins Reich des Aberglaubens fällt. Experten vergleichen die Bedeutung des Hirudins (Wirkstoff aus dem Blutegelspeichel) gar mit der des Penicillins, natürlich bei einem völlig anderen Wirkungsspektrum. 

 

Anwendungsgebiete: Adnexitis, Parametritis (Entzündungen des weiblichen Unterleibs), Angina pectoris (Herzenge), Apoplexie (Schlaganfall), Arthritis (akute und chronische Gelenkentzündung), Arthrose; Gon- und Rhizarthrose* (Verschleißerscheinungen der Gelenke; Knie- und Daumensattelgelenksarthrose*), Cephalgie (Kopfschmerzen), Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Epicondylitis humeri radialis* (Tennisellenbogen*), Furunkelund Karbunkel (Entzündung des Haarbalgs), Hämatom (Bluterguss), Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden), Herpes zoster (Gürtelrose), Hypertonie (Bluthochdruck), Hyperurikämie (Gicht), Mikroangiopathie (Durchblutungsstörung der Haar(Kapillar)-gefäße), Myotendinosen / Myogelosen (Muskelverspannungen / Muskelverhärtungen), Orchitis (Hodenentzündung), Otitis media* (Mittelohrentzündung*), Patellarspitzensyndrom (Überlastungserkrankung der Kniescheibe), Phlebitis / Thrombophlebitis (Venenentzündung), Plastische und rekonstruktive Chirurgie (Unfall- und Wiederherstellungschirurgie), Rheuma (Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat), Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung), Tinnitus (Ohrgeräusche), Tonsillarabszess (Mandelabszess), Ulcus cruris (offenes Bein, Unterschenkelgeschwür), Varikosis (Krampadern). 

 

Die Anwendungsgebiete beruhen auf klinischen Studien (*) sowie auf Fallbeispielen aus der Fachliteratur. (Quelle: Biebertaler Blutegelzucht, bbez).

 

Blutegel-Videobeitrag auf YouTube

 

Eigenblut-Therapie 

 

Bereits vor mehreren Tausend Jahren wurde Blut als Heilmittel verwendet (z.B. im alten Ägypten). So badete man in menschlichem Blut, um Krankheiten zu behandeln, oder trank es, um Verletzungen zum Abheilen zu bringen. Um 1900 wurde die Eigenblutbehandlung entwickelt.

 

Die Eigenblutbehandlung ist eine Reiztherapie. Ein Austritt von Blut aus dem Gefäßsystem führt im Gewebe zu einer Entzündungsreaktion. Bei der Eigenblut-Therapie führt das verabreichte Blut daher zu einer Stimulierung der Abwehrzellen und somit zu einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

 

Antikörper werden dadurch vermehrt gebildet, es kommt zu einer Entzündungshemmung und Zustandsverbesserung chronischer Krankheiten. Auch die Stimmungslage, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Patienten werden positiv beeinflußt.

 

Bei der Eigenblut-Therapie wird zunächst eine geringe Menge Blut aus einer Armvene entnommen und danach in einen Muskel gespritzt. Das Blut kann vor der Injektionmit Arzneimitteln versetzt werden. Für die Eigenblut-Therapie gibt es verschiedene Therapieschemata.

 

Die Eigenblut-Therapie wurde ständig weiter entwickelt. Bei der Eigenblut-Therapie mit Ozon, vermischt man das Blut mit Ozon und injiziert es über eine Vene zurück. Ähnlich wird eine Hämatogene Oxydationstherapie durchgeführt, bei der dasBlut mit Sauerstoff vermischt und mit UV-Licht behandelt wird, bevor es wieder in die Vene gespritzt wird. Weiterhin kann das Blut für die Eigenblut-Therapie auf andere Weise, z. B. durch Hämolyse, aufbereitet werden. (Letztere Formen der Eigenblut-Therapie führen wir in unserer Praxis zurzeit nicht durch).

 

Die Eigenblut-Therapie findet bei den verschiedensten Erkrankungen Anwendung. Häufig jedoch bei Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit dem Abwehrsystem zusammen hängen, z. B. wiederholten Infekten, Allergien, Hautausschlag, rheumatischen Erkrankungen und vielen Anderen mehr.

 

Faltenunterspritzung (Hyaluronsäure)

 

Hyaluronsäure ist eine Substanz, die auf natürliche Weise im Körper vorkommt. Sie verleiht der Haut Feuchtigkeit und Volumen. Mit zunehmendem Alter reduziert sich jedoch der Gehalt in der Haut und lässt schließlich erste Fältchen und später tiefe Falten entstehen.

 

Wie lange die Hyaluronsäure ihre verjüngenden Eigenschaften in der Haut entfalten kann, hängt vor allem von ihrer Stabilisierung ab. In ihrer ursprünglichen, unvernetzten Form wird sie bereits nach vier Tagen vom Körper vollständig abgebaut. Bei Restylane® handelt es sich um nicht-animalische (nicht-tierische), stabilisierte Hyaluronsäure (NASHA TM). Diese patentierte NASHA TM-Technologie ermöglicht eine längere Verweildauer der Hyaluronsäure in der Haut, bei gleichzeitigem Erhalt der Biokompatibilität.

 

Die Behandlung wird auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneidert und die Ergebnisse sind sofort sichtbar. Bei Restylane handelt es sich um ein Schönheitsprodukt, das weder Ihren Gesichtsausdruck noch Ihre Gesichtsmimik beeinträchtigt.

 

Restylane ist ein glasklares Gel, das in kleinen Mengen in die Haut injiziert wird, um Volumen wieder aufzufüllen und die Hautstruktur zu verbessern. Die Injektionsstellen können zuvor mit einer Salbe betäubt werden. Restylane Produkte basieren auf einer Hyaluronsäure, die der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich ist. Dies bedeutet, dass in der Regel keine Hauttests notwendig sind und nur ein minimales Risiko allergischer Reaktionen besteht.

 

Restylane® entfaltet eine sofortige und langanhaltende, aber nicht permanente Wirkung. Dadurch können Sie jederzeit selbst entscheiden, ob Sie die Wirkung beibehalten möchten. Im Allgemeinen halten die Ergebnisse einer Behandlung mit Restylane 6-12 Monate an. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass die Wirkung mit nur einer Auffrischungsbehandlung sogar bis zu 18 Monate andauern kann (Quelle: http://www.restylane.de/).

 

Infusions-Therapie / Injektionen

 

Bei einer Infusionstherapie handelt es sich um eine parenterale (unter Umgehung des Verdauungstrakts), in aller Regel intravenösen, Verabreichung von Medikamenten. Es gibt viele unterschiedliche Infusionspräparate, ebenso wie es eine breite Palette von Erkrankungen oder Beschwerden gibt, bei denen eine Infusionstherapie angezeigt ist.

 

Infusionstherapie mit Biofaktoren („Lebensbausteine“)

Die parenterale Versorgung mit Biofaktoren stellt einen idealen Weg, zu einem hohen Ziel dar.

Aufbau und Vitalisierungskuren / Zellfrischkur                           

Leistungsdruck und Überforderung, die leider typisch für unsere heutige Zeit sind, können schnell in ein Leistungstief führen. Stressempfindlichkeit und Schlafprobleme können in einem Teufelskreislauf enden. Dem sollte man am besten durch regelmässige Aufbau- und Vitalisierungskuren zuvorkommen und das nicht nur in hohem Alter, denn schon 30 bis 40-jährige beklagen zunehmenden Stress mit entsprechen Folgen, wie Alterungserscheinungen und Müdigkeit.

Regelmässige Aufbau- und Vitalisierungskuren sind ab 50 Jahren aufwärts, bis ins hohe Alter, aber auch schon in jüngeren Jahren,    z. B. zum Schutz für Herz und Kreislauf oder zur Steigerung der Vitalität, empfehlenswert.

Eine Zellfrischkur dient der Regeneration nach einer schweren Erkrankung oder Operation, sowie bei besonders körperlicher oder psychischer Belastung.
Neuropathie (Nervenerkrankung) -
Diabetische Begleiterkrankungen
Die Ursachen von Neuropathien ist vielfältig und häufig die Folge anderer Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) oder nervenschädigender Substanzen (z. B. Alkohol).

Bei der diabetischen Neuropathie handelt es sich um eine Nervenschädigung infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte, die zu quälenden Nervenstörungen wie Missempfindungen, Kribbeln, „Ameisenlaufen“, Taubsheitgefühl oder Schmerzen führen. Die Blutzuckerwerte zu optimieren ist immer vorrangig, Biofaktoren stellen hier eine wichtige, unterstützende Therapiemaßnahme dar. Auch um Nerven, Blutgefäße, Herz, Gehirn, Augen und Nieren besser zu schützen.

Nervenirritationen finden sich z. B. auch beim Karpaltunnel-Syndrom, bei dem es durch eine „Nerveneinklemmung“ im Bereich des Handgelenks zu typischen Schmerzen und Taubheitsgefühlen kommt, die anfangs vor allem nachts auftreten und besonders den  Daumen- Zeige- und Mittelfinger betreffen.
Herz-Kreislauferkrankungen -
Homocystein

Homocystein ist eine Aminosäure, die als Zwischenprodukt im Stoffwechsel des Organismus entsteht. Erhöhte Homocystein-Werte schädigen die Blutgefäße und erhöhen somit die Herz- und Schlaganfallgefahr.

Vegetarier und Veganer sollten ihre Werte regelmäßig überprüfen lassen
, da bei ihnen häufiger ein Mangel an bestimmten Biofaktoren auftreten kann. Medikamente die den Blutzucker-Spiegel senken oder „Magensäure-Blocker“, können ebenfalls den Homocystein-Wert erhöhen.
Immunstimulierung                  
Nur ein intaktes Immunsystem schafft Gesund sein und Gesund zu bleiben, Biofaktoren sind im wesentlichen daran beteiligt. Im Alter lässt die Immunabwehr stetig nach, aber auch in jüngeren Jahren ist das Immunsystem Belastungs- und Stresssituationen ausgesetzt.

 

Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie

 

Bei vielen Erkrankungen ist der Vitamin-C-Bedarf deutlich höher, als dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann. Eine erniedrigte Ascorbinsäurekonzentration (Vitamin-C) im Blutplasma kann bei Fehl- und Mangelernährung, Infektionskrankheiten (Aktivierung der körpereigenen Infektabwehr bei grippalen Infekten und fieberhaften Prozessen), schweren Traumen und Tumorerkrankungen vorkommen.

 

Basen-Infusions-Therapie (Entsäuerungstherapie) 

 

Alle wichtigen Stoffwechselprozesse in unserem Körper sind abhängig von einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Bei chronischen Erkrankungen, falscher Ernährung oder schlechter Lebensführung fallen vermehrt Säuren im Körper an und es kommt zur Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts. Basen-Infusionen führen zu einer Entsäuerung des Gewebes, diese finden z. B. Anwendung bei diabetischer Stoffwechsellage, Schmerzen, Gicht und Fibromyalgie.

 

Entgiftungstherapie

 

Bei einer Entgiftung handelt es sich um das Ausleiten oder Verstoffwechseln von Stoffen, die den Körper belasten. Dies kann durch den Organismus selbst, wenn er dazu in der Lage ist, oder durch Zuführung verschiedener Substanzen herbeigeführt werden.

 

Bei der Amalgamsanierung kommt beispielsweise, unter anderem, Alpha-Liponsäure zur Anwendung. Neben Schwermetall- und Leberentgiftung wird Alpha-Liponsäure auch bei Morbus Alzheimer, Bandscheibenvorfall, Burning-Mouth-Syndrom („Zungenbrennen“), Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Neuralgien, Polyneuropathien und Strahlenschäden eingesetzt.

 

Intrakutane Reiztherapie (Quaddeltherapie)

 

Die Quaddelbehandlung gehört zu den Reflexzonentherapien. Der Reiz erfolgt über die Haut, wodurch es in der Umgebung, besonders auch in den tieferliegenden Geweben zu einer Verbesserung der Durchblutung, Schmerzlinderung und Krampflösung kommt. Auch innere Organe sind über solche Reflexzonen erreichbar. Weil die inneren Organe an der Hautoberfläche eigene Zonen besitzen, mit denen sie in Verbindung stehen, die so genannten Head'schen Zonen, bewirkt zum Beispiel eine Quaddelung der Magenzone eine verbesserte Regulierung des Magens. Über der erkrankten Region, manchmal aber auch entfernt von diesen (z. B. Narben, die als Störfelder gelten können), wird direkt in die Hautoberfläche ein örtliches Betäubungsmittel gespritzt. Auch andere Substanzen können hierfür Anwendung finden. Die Quaddeltherapie als Teil der Neuraltherapie wird insbesondere bei akuten Schmerz- und Entzündungszuständen eingesetzt (z. B. Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen, Nackenverspannungen, Tennisellenbogen, Sehnenscheidenentzündung, Wirbelsäulenerkrankungen etc.)

 

Misteltherapie

 

Neben der typisch onkologischen Therapie von Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie, 

gehört die Misteltherapie zu einem häufig angewandten Verfahren in der komplementärmedizinischen, also ergänzenden, Krebsbehandlung.

 

http://www.helixor.de/

 

Phytotherapie (Pflanzentherapie)

 

In der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), einem der ältesten Therapieverfahren, werden Beschwerden mithilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen können als Frischpflanzen, Drogen oder Extrakte eingesetzt werden, aber auch zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden. Pflanzliche Präparate haben ein breites Wirkungsspektrum und weniger Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.

 

Die Geschichte der Phytotherapie reicht bis in das Steinzeitalter zurück und geht im europäischen Raum auf Hippokrates zurück, der bereits eine grosse Anzahl von Heilpflanzen kannte und beschrieb. Nicht weniger wichtige Namen der Pflanzenheilkunde sind außerdem Hildegard von Bingen (um 1100), Paracelsus (1493-1541) und Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie.

 

Ein wichtiger Unterschied zur Homöopathie besteht in der Dosis-Wirkungsbeziehung. Je höher in der Phytotherapie die Dosis, desto stärker ist auch die Wirkung, während es sich in der Homöopathie genau umgekehrt verhält.

 

Strukturelle Osteopathie und sanfte Chiropraktik nach Dr. Ackermann  

 

Massage

 

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden verschiedene Techniken der Massage schon praktiziert, seitdem es Menschen gibt. Die ersten bekannten Überlieferungen der Massage mit medizinischem Hintergrund stammen aus China und sind etwa 4600 Jahre alt, aber auch in Persien und Afrika gab es solche Methoden. In der Antike und später im 16. Jahrhundert wurden Formen der Massage in Europa weiter ausgebaut, beispielsweise durch Paracelsus (1493-1541). Ein anderer Pionier in der Entwicklung der klassischen Massage war der Schwede Per Henrik Ling (1776-1836). Besonders nach dieser Zeit wurden viele Unterformen der Massage begründet.

 

Massage im Allgemeinen bewirkt durch verschiedene Handgriffe und Knettechniken ein lösen von Muskelverspannungen, eine Durchblutungsförderung, eine Stimulation des vegetativen Nervensystems und eine Schmerzlinderung. Weiterhin besitzt die Massage einen beruhigenden Effekt auf die Psyche und kann deshalb als ganzheitliche Behandlungsmethode angesehen werden.

 

Es können entweder alle Bereiche des Körpers massiert werden (Ganzkörpermassage), was insbesondere bei bewußt ganzheitlichen Behandlungsformen durchgeführt wird, oder auch nur einzelne Körperteile wie z. B. Arme, Beine, Rücken, oder Gesicht.

 

Die Einsatzgebiete der klassischen Massage umfassen Verspannungen und Schmerzen bis hin zu konkreten Erkrankungen von Muskeln, Knochen und Gelenken. Neben dieser klassischen Form gibt es eine Fülle von anderen Arten der Massage.

 

Raucherentwöhnung (Ohrakupunktur)

 

Wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat, ist der Nikotinentzug besonders problematisch, dieser kann schwere körperliche und psychische Begleitsymptome mit sich bringen. Die Akupunktur kann hier Linderung verschaffen, sie wirkt bei der Raucherentwöhnung unterstützend. Voraussetzung allerdings ist, dass man wirklich mit dem Rauchen aufhören möchte.

 

Schröpfen

 

Die Methode des Schröpfens kommt aus der traditionellen chinesischen Medizin, aber auch im alten Ägypten und Griechenland kam das Verfahren zum Einsatz. Beim Schröpfen wird durch das Aufbringen von Glaskuppeln (Schröpfköpfen), ein Unterdruck an der jeweiligen zu behandelnden Stelle erzeugt. Früher wurden auch Tierhörner (in Afrika) oder Bambusgefäße für die Schröpftherapie verwendet.

 

Beim Schröpfen wird Unterdruck durch Erwärmung der Luft innerhalb des Schröpfkopfes erzeugt, die sich nach Aufsetzen auf der Haut wieder abkühlt und infolge dessen zusammenzieht. Heutige Schröpfköpfe sind oftmals auch mit Gummi-Saugvorrichtungen versehen. Überwiegend findet das Schröpfen am Rücken Anwendung. Als körperliche Reaktion auf das Schröpfen entstehen eine Stimulierung des vegetativen Nervensystems und eine vermehrte Durchblutung des Gewebes. Häufig kommt es an der Haut durch den Sog zu Blutergüssen, welches zwar schmerzhaft sein kann, aber als nützlich angesehen wird. Weiterhin entsteht an den geschröpften Stellen ein Wärmegefühl.

 

Eine Schröpftherapie führt nach der traditionellen fernöstlichen Heilkunde zum Einklang von Yin und Yang und verbessert die Harmonie innerhalb des Organismus. Störungen im Fluss der Lebensenergie werden durch das Schröpfen gelöst, häufig sind daher Akupunkturpunkte oder Reflexzonen die Ansatzstellen für das Schröpfen. Nicht selten orientiert man sich bei der Auswahl der zu behandelnden Stellen auch an Verhärtungen und Unebenheiten des Gewebes.

 

Eine andere Form des Schröpfens stellt die Schröpfmassage dar, eine Massage, die mit Hilfe von Schröpfköpfen und Öl erfolgt. Sie wirkt ähnlich wie das Schröpfen selbst, vordergründig ist hier eine Durchblutungsförderung des Gewebes.

 

Es gibt nicht nur das so genannte trockene Schröpfen, sondern auch das blutige Schröpfen, bei dem in die Haut, auf die der Schröpfkopf aufgesetzt wird, mehrere Einstiche gemacht werden. Hierzu dient oft ein so genannter Schröpfschnepper, ein kleines Spezialgerät, das mit mehreren feinen Messern die Haut einritzt.

 

Erkrankungen, bei denen eine sog. Fülle im Sinne der Lehre der traditionellen chinesischen Medizin besteht, werden dabei durch das austretende Blut überschüssige Substanzen aus dem Organismus entfernt.

 

Die Schröpftherapie kann bei vielen Erkrankungen zur Anwendung kommen. Typische Anwendungsgebiete sind im Allgemeinen Verspannungen und Schmerzzustände.